Queere Unterschrift und Träumerei
Es finden sich Elvo Axt, Enhao Zhang,und Hanieh Bozorgnia am Tisch ein. Ausgehend von ihren Beiträgen zum diesjährigen Photoszene Festival sprechen wir über fluide Ausdrucksformen zwischen Bewegtbild und Fotografie und wie sich situiertes Wissen wie eine klare Unterschrift in der künstlerische Praxis der Künstler:innen zeigt.
Was braucht eine künstlerische Resilienz um sich gegen repressive Mechanismen zu halten?
Wie oszillieren queere Haltungen zwischen Aktivismus und Träumerei?
Warum braucht es mehr queere Positionen, die queere Realitäten spiegeln?
Moderiert von: G. Kühnhardt Alvarez
G. Kühnhardt Alvarez lädt ein am Tisch Platz zu nehmen. Fotograf:innen, Künstler:innen, Kurator:innen, Kulturschaffende und alle die sich mit diesem Thema auseinandersetzen (möchten) sind herzlich eingeladen.
Zu den Gäst:innen:
Elvo Axt studierte Freie Kunst an der Kunstakademie Düsseldorf sowie Philosophie und Kunstgeschichte an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf. Axt's Arbeit bewegt sich zwischen Film, Installation, Zeichnung, Skulptur und Text und kreist oft um Themen wie Tod, Gender und Macht. Thematische Schwerpunkte sind, wie Körper reguliert werden, wie wir Erinnerung mythologisieren und wie Folklore, Theorie und persönliche Geschichte in die Gegenwart hineinwirken. Axt gehört zu den teilnehmenden Künstler:innen des Open Calls „Feelings & Photography“ zu sehen im Photo Pavillon, Temporäres Haus der Fotografie.
Enhao Zhang, geboren in Qingdao(Tsingtao), China, studierte an der Alanus Hochschule als Meisterschüler von Porf. Michael Reisch. Die künstlerischen Arbeiten von Enhao umfassen hauptsächlich Fotografie und Video. Die meisten Arbeiten sind schwarz-weiß und wirken körnig. Themen sind u.a. Körper, Privatsphäre, Selbstidentität, Geschlecht, LGBTQ+. Eine Auswahl von Ausstellungen in denen Enhao teilgenommen hat sind: Museumsnacht Koblenz, Art Artist Düsseldorf, Bundeskunsthalle Bonn (Salon Workshop), Kunsthafen Köln, Künstlerforum Bonn, Art Gallery Dalian. Aktuell stellt Enhao im Rahmen der Gruppenausstellung „below surface“ im Bunker K101 aus.
Hanieh Bozorgnia arbeitet interdisziplinär in Film, Videokunst und Installation. Gemeinsam mit Golnaz Hourmazdi kuratierte sie die BIPoC-Filmreihe „cinema coming closer to you“, die Werke marginalisierter Filmschaffender aus Deutschland in den Fokus rückt. Ihr autobiografischer Abschlussfilm „BITTER“ feierte Premiere beim Max Ophüls Festival und wurde für den First Steps Award 2024 nominiert. 2024 gründete sie die Produktionsfirma „EYE GOT U FILMS“, die einen intersektionalen und antirassistischen Ansatz des Filmemachens verfolgt und unterrepräsentierte Stimmen in der Filmbranche fördert. Hanieh gehört zu den teilnehmenden Künstler:innen des Open Calls „Feelings & Photography“ zu sehen im Photo Pavillon, Temporäres Haus der Fotografie.